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„OE“ bedeutet Auslandserfahrung – Phasen des „Working Holiday“, die von jungen Menschen autonom unternommen werden, um andere Länder und Kulturen zu erkunden. Diese Arbeit untersucht OE und berücksichtigt deren Einfluss auf die Karriereentwicklung. OE ist ein weltweites Phänomen, hat jedoch eine besondere Bedeutung in Australien und Neuseeland, wo es von vielen jungen Menschen als „Ritus der Passage“ unternommen wird. Die Arbeit berichtet über Ergebnisse einer Interviewstudie von 50 OEs, die von jungen Neuseeländern durchgeführt wurden. Sie konzentriert sich auf prädestinierende persönliche und situative Faktoren, die OE auslösen, die ungeplante und improvisatorische Natur der OE, die Hauptformen der OE und die offensichtlichen Folgen für die persönliche Entwicklung und anschließende Karrieren. Die Beweise deuten darauf hin, dass OE Vorteile mit sich bringt, aber dass der Prozess aufgrund verwirrender Kräfte wie nicht-karrierebezogener Reiseziele und persönlicher Beziehungen komplex und unvorhersehbar ist. Der besondere Wert von OE für Karrieren in aktuellen Bedingungen, die mehr Selbststeuerung, Flexibilität und Internationalisierung erfordern, wird betont.
Inkson et al. (Tue,) haben diese Frage untersucht.