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HINTERGRUND: Suizid und nicht tödliches suizidales Verhalten sind signifikante public-health-Fragen in Europa, die effektive präventive Interventionen erfordern. Die Evidenz für effektive Präventionsstrategien ist jedoch gering. Das Protokoll eines europäischen Forschungsprojekts zur Entwicklung eines optimierten evidenzbasierten Programms zur Suizidprävention wird präsentiert. METHODEN: Die Grundlage dieser Forschung wurde durch eine regionale, gemeinde-basierte Intervention zur Suizidprävention geschaffen, die darauf abzielt, das Bewusstsein und die Betreuung von Depressionen zu verbessern, die im Rahmen der European Alliance Against Depression (EAAD) durchgeführt wird. Die EAAD-Intervention umfasst (1) Schulungssitzungen und praktischen Support für Hausärzte, (2) Öffentlichkeitsarbeit und Massenmedienkampagnen, (3) Schulungssitzungen für kommunale Moderatoren, die als Gatekeeper für depressive und suizidgefährdete Personen in der Gemeinschaft und Behandlung fungieren, und (4) Outreach und Unterstützung für Hochrisiko- und Selbsthilfegruppen (z.B. Telefon-Hotlines). Die Intervention hat sich in einer früheren Studie, der Nürnberger Allianz gegen Depression, als effektiv bei der Reduzierung suizidalen Verhaltens erwiesen. Im Kontext des aktuellen Forschungsprojekts, das in diesem Papier beschrieben wird (OSPI-Europe), wird das EAAD-Modell durch andere evidenzbasierte Interventionen ergänzt und gleichzeitig und standardisiert in vier Regionen in Irland, Portugal, Ungarn und Deutschland umgesetzt. Die verbesserte Intervention wird mit einem prospektiven kontrollierten Design evaluiert, wobei die primären Ergebnisse komposite suizidale Handlungen (tödlich und nicht tödlich) sind, und die Zwischenresultate die Auswirkungen von Schulungsprogrammen, Veränderungen in den öffentlichen Einstellungen, richtlinienkonforme Medienberichterstattung umfassen. Darüber hinaus wird eine Analyse der wirtschaftlichen Kosten und Konsequenzen durchgeführt, während eine Prozessevaluation die Umsetzung der Interventionen innerhalb der verschiedenen Regionen mit unterschiedlichen organisatorischen und gesundheitlichen Kontexten überwacht. DISKUSSION: Diese multizentrische Forschung zielt darauf ab, wesentliche Herausforderungen der Feldforschung in der Suizidprävention zu überwinden. Sie bündelt Daten aus vier europäischen Regionen und erhöht damit die Studienpopulation erheblich, die nahezu eine Million betragen wird. Darüber hinaus wird die Studie wichtige Informationen über das Potenzial sammeln, dieses mehrstufige Programm auf andere Gesundheitssysteme zu übertragen. Die Ergebnisse dieser Forschung werden eine Grundlage für die Entwicklung eines evidenzbasierten, effizienten Konzepts zur Suizidprävention für EU-Mitgliedstaaten bieten.
Hegerl et al. (Mon,) haben diese Frage untersucht.
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