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Eine Umfrage wurde bei 2.792 Probanden im Alter von 65 Jahren und älter durchgeführt, die in der Gemeinde Gironde (Südwestfrankreich) leben. Der prädiktive Wert des Mini-Mental State Examination (MMS) als Screening-Instrument zur Erkennung kognitiver Beeinträchtigungen wurde anhand der DSM-III-Kriterien für dementielle Syndrome getestet. Von den 2.792 Probanden, die in die Studie einwilligten, erfüllten 101 die DSM-III-Kriterien für Demenz, was eine Prävalenzrate von 3,62 % ergibt. Bei einem MMS-Schwellenwert von 24 betrug die Sensitivität 100 %, die Spezifität 78 % und der positive prädiktive Wert lag bei 15 %. Bei demselben MMS-Schwellenwert waren 572 Probanden (85 %) falsch positiv für die Diagnose Demenz. Eine multiple logistische Regressionsanalyse ergab, dass Alter, Geschlecht, depressive Symptomatik und Bildungsniveau unabhängig mit falsch positiven Fällen des MMS korreliert waren. Es werden mehrere Fragen aufgeworfen, die die Verwendung des MMS als einziges Screening-Instrument für kognitive Beeinträchtigungen bei älteren Gemeinde-Anwohnern betreffen.
Gagnon et al. (Di,) haben diese Frage untersucht.