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ZWECK DER ÜBERSICHT: Die rheumatoide Arthritis (RA) ist mit einem erhöhten Risiko für osteoporotische Frakturen verbunden. Wir heben RA-spezifische Risikofaktoren für den Verlust der Knochendichte (BMD) und Frakturen sowie Überlegungen zur Diagnosestellung und Behandlung von Osteoporose bei Patienten mit RA hervor. AKTUELLE ERKENNTNISSE: Die Positivität von antizitrullinierten Protein-Antikörpern (ACPA) ist zwar mit einer niedrigen BMD in der frühen RA assoziiert, jedoch nicht mit einem beschleunigten BMD-Verlust über die Zeit im Vergleich zu ACPA-negativen Personen. Studien haben eine reduzierte BMD bei Personen festgestellt, die niedrige Dosen von Glukokortikoiden (GCs) einnehmen. Ein schlechter Funktionsstatus und Gebrechlichkeit sind weitere wichtige Risikofaktoren für eine niedrige BMD und Frakturen. Das erhöhte Frakturrisiko bei RA kann durch eine strenge Krankheitskontrolle gemindert werden, und biotechnologische Therapien sind mit einer stabileren BMD im Vergleich zu nicht-biologischen Therapien assoziiert. Evidenzbasierte Richtlinien, die spezifisch für die Behandlung von Osteoporose bei Patienten mit RA sind, existieren nicht. Daher basieren Behandlungsentscheidungen auf allgemeinen Osteoporoserichtlinien unter Berücksichtigung zusätzlicher RA-spezifischer Risikofaktoren. ZUSAMMENFASSUNG: Neuere Studien haben das Wissen über RA-spezifische Risikofaktoren für BMD-Verlust und Frakturen erweitert. Zukünftige Studien, die diese Erkenntnisse anwenden, um etablierte Frakturrisikoalgorithmen zu modifizieren sowie Osteoporosebehandlungen in RA-Kohorten zu evaluieren, sind erforderlich, um das Risiko von behindernden Frakturen bei diesen Patienten zu reduzieren.
Wysham et al. (Fr,) untersuchten diese Frage.
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