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HINTERGRUND UND ZIELE: Die molekulare Analyse der minimalen Residualerkrankung (MRD) kann Informationen über das Rückfallrisiko bei Patienten mit akuter lymphoblastischer Leukämie (ALL) liefern. Ziel dieser Studie war es, die Kinetik der MRD-Beseitigung nach allogener Transplantation mit dem klinischen Outcome von Erwachsenen mit ALL zu korrelieren. DESIGN UND METHODEN: MRD wurde durch Echtzeit-quantitative Polymerase-Kettenreaktion (RQ-PCR) unter Verwendung von Sonden, die von fusionschimerischen Genen (BCR/ABL und MLL/AF4) abgeleitet sind (n=22), oder von Rearrangements der T-Zell-Rezeptor- oder Immunglobulingenen (n=21) evaluiert. Dreiundvierzig erwachsene Patienten mit ALL wurden untersucht, um die Kinetik der MRD-Beseitigung vor und nach allogener hämatopoetischer Stammzelltransplantation zu korrelieren. ERGEBNISSE: Nach 36 Monaten betrug das Gesamtüberleben der Patienten, die sich in hämatologischer Remission (n=37) befanden, 80% für diejenigen, die vor der Transplantation PCR-negativ waren (n=12) im Vergleich zu 49% für PCR-positive Patienten (n=25) (p=0,17). Für die gleichen Patienten betrug die kumulative Inzidenz eines Rückfalls 0% bzw. 46% (p=0,027). Darüber hinaus war die Rückfallrate der Patienten, die am Tag +100 nach der Transplantation PCR-negativ waren, bemerkenswert niedrig (7%) im Vergleich zu der unter PCR-positiven Patienten (80%, p=0,0006). INTERPRETATION UND SCHLUSSFOLGERUNGEN: Die Kinetik der MRD-Beseitigung kann helfen, Patienten mit hohem Risiko für ein Rückfall von Leukämie nach allogener Stammzelltransplantation zu identifizieren. Patienten, die nach der Transplantation keine frühe molekulare Remission erreichen, benötigen umgehende und geeignete präventive Behandlungen wie Infusionen von Spenderlymphozyten oder neue experimentelle Medikamente.
Spinelli et al. (Di,) studierten diese Frage.
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