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HINTERGRUND: Angehörige, die einen unheilbar kranken Familienangehörigen zu Hause betreuen, stehen vor zahlreichen Herausforderungen. Studien zu den Erfahrungen von Angehörigen in der häuslichen Pflege wurden wegen ihrer beschreibenden Natur und des Mangels an theoretischen Grundlagen kritisiert. ZIEL: Die emotionalen Herausforderungen zu erkunden, mit denen häusliche Pflegekräfte konfrontiert sind, und ihre Erfahrungen mit Gesundheitsfachkräften aus der Perspektive der existenziellen Psychologie zu untersuchen. ENTWURF: Eine qualitative Studie mit halbstrukturierten Interviews. Die Transkripte wurden thematisch unter Verwendung des Framework-Ansatzes analysiert. SETTING/TEILNEHMER: Die Studie fand in einem Hospiz in der Londoner Innenstadt statt. Die Teilnehmer (n = 15) waren kürzlich trauernde erwachsene Angehörige von Krebspatienten, die für ihren Familienangehörigen zu Hause sorgten. ERGEBNISSE: Die Erfahrungen der Teilnehmer als Pflegekräfte und mit professioneller Unterstützung waren sehr unterschiedlich. Die Analyse ergab 15 Themen, die in einem Rahmen basierend auf Yaloms vier 'existentiellen Bedingungen' organisiert wurden: Verantwortung (z. B. 'die zentrale Rolle in der Pflege'; 'man hat nur eine Chance, es richtig zu machen'), Isolation (z. B. 'allein sein', 'im Gedächtnis gehalten werden'), Tod (z. B. 'wissen, aber nicht wissen') und Sinnhaftigkeit (z. B. 'etwas zurückgeben', 'Akzeptanz und Dankbarkeit'). Gesundheitsfachkräfte wurden als einflussreich wahrgenommen, sowohl unterstützend als auch behindernd, um den Angehörigen bei der Bewältigung der Herausforderungen zu helfen, vor denen sie stehen. FOLGERUNG: Die existenzielle Psychologie bietet eine theoretische Perspektive, um die psychologische Komplexität der emotionalen Herausforderungen zu verstehen, mit denen häusliche Pflegekräfte konfrontiert sind, und einen Rahmen, der nützlich zur Informierung von Forschung und klinischer Praxis sein kann. Die Aufmerksamkeit der Fachleute für die Bedürfnisse der Pflegekräfte kann starke Auswirkungen auf die Linderung von Angst, die Verringerung von Isolation und die Ermöglichung der Verbindung mit der Sinnhaftigkeit der Pflege haben.
Totman et al. (Do,) haben diese Frage untersucht.