Key points are not available for this paper at this time.
EINFÜHRUNG: Es gibt keine allgemein akzeptierte Messskala zur Bewertung von Atemnot bei erwachsenen Patienten in der Palliativversorgung. Dies beeinträchtigt sowohl die klinische Praxis als auch die Forschung zu effektiven Interventionen erheblich. Ziel ist es, systematisch Messskalen für Atemnot zu identifizieren und zu bewerten, die für den Einsatz in der Palliativversorgung validiert sind oder die Potenzial für den Einsatz zeigen. METHODEN: Wir führten systematische Suchen in elektronischen Datenbanken (Cochrane-Datenbanken 2005, MEDLINE 1966-2005, OLDMEDLINE 1950-1965, EMBASE 1980-2005, PsycINFO 1872-2005, AMED 1985-2005, CINAHL 1982-2005, SIGLE 1980-2005) mit anschließenden Nachforschungen (Referenzlisten der einbezogenen Arbeiten, Hand-Suchen relevanter Zeitschriften) durch. Die grundlegende Suchstrategie war 'Atemnot (usw.) UND Messung (Skalen, Validierung usw.) UND Palliativversorgung/ Herzinsuffizienz/ Atemwegserkrankungen/ Neoplasie usw.', die für jede Datenbank modifiziert wurde, ohne Sprachbeschränkung. Patientenbasierte Skalen mit Bewertungen von mindestens zwei psychometrischen Eigenschaften wurden einbezogen. Übungsbasierte Tests wurden ausgeschlossen. Skalen wurden mit besonderem Fokus auf Konstruktvalidität und Reaktivität bewertet.ERGEBNISSE: Wir identifizierten 29 Skalen: sechs zur Messung der Schwere der Atemnot, vier zur Bewertung von Atemnot-Beschreibungen und 19 zur Messung der funktionalen Auswirkungen von Atemnot. SCHWERPUNKT: Die Numerische Bewertungsskala (NRS) und die modifizierte Borg-Skala wurden bei COPD bewertet (die NRS wurde auch bei Krebs bewertet). Beide erfordern eine weitere Bewertung der Reaktivität und der Test-Retest-Zuverlässigkeit über Zeitintervalle, die für die Palliativversorgung relevant sind. Visuelle Analogskalen wurden ebenfalls bewertet, erfordern jedoch größere Stichprobengrößen als die NRS für den Nachweis der Effektivität von Interventionen. BESCHREIBUNGEN: Die Japanische Krebs-Atemnot-Skala (CDS) wurde bei Krebspatienten bewertet, benötigt jedoch eine weitere Bewertung der Konstruktvalidität und Reaktivität. FUNKTIONALE AUSWIRKUNGEN: Die dyspnoe-Skala des Chronic Respiratory Questionnaire (CRQ-D) wurde bei chronischen Lungenerkrankungen und Herzinsuffizienz bewertet; die MND-Atemskala ist ähnlich. CRQ-D weist Gesicht- und Konstruktvalidität, Test-Retest-Zuverlässigkeit und Reaktivität auf und zeigt Potenzial für die Palliativversorgung. FAZIT: Die NRS, die modifizierte Borg-Skala, CRQ-D und CDS erscheinen am besten für die Anwendung in der Palliativversorgung geeignet, doch ist eine weitere Bewertung erforderlich, bevor eine Skala als Standard übernommen wird. Diese Überprüfung wurde mit der Cochrane-Kollaboration registriert und wird als Cochrane-Überprüfung veröffentlicht und aktualisiert werden.
Dorman et al. (Sun) haben diese Frage untersucht.
Synapse has enriched 5 closely related papers on similar clinical questions. Consider them for comparative context: