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ZIELE: Bewertung der gemeinsamen Zusammenhänge von körperlicher Aktivität und verschiedenen Indikatoren für Adipositas (Body-Mass-Index, Taillenumfang und Taillen-Hüft-Verhältnis) mit dem Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen (CVD). METHODEN UND ERGEBNISSE: Die Studie umfasste 18.892 finnische Männer und Frauen im Alter von 25-74 Jahren ohne Vorgeschichte von koronarer Herzerkrankung, Schlaganfall oder Herzinsuffizienz zu Beginn der Studie. Körperliche Aktivität, verschiedene Indikatoren für Adipositas, Bildung, Rauchen, Blutdruck, Gesamt- und High-Density-Lipoprotein-Cholesterin sowie Vorgeschichte von Diabetes wurden zu Beginn gemessen. Ein Ereignis von CVD wurde als erster Schlaganfall oder Ereignis einer koronaren Herzerkrankung oder CVD-Tod definiert, basierend auf nationalen Entlassungs- und Sterberegistern. Die mittlere Nachbeobachtungszeit betrug 9,8 Jahre. Körperliche Aktivität hatte eine starke, unabhängige und umgekehrte Assoziation mit dem CVD-Risiko bei beiden Geschlechtern. Alle Adipositasindikatoren hatten eine signifikante direkte Assoziation mit dem CVD-Risiko nach Anpassung für Alter, Rauchen, Bildung und körperliche Aktivität. Eine weitere Anpassung an die adipositasbezogenen Risikofaktoren schwächte die Assoziationen und sie blieben nur bei Männernstatistisch signifikant. Körperliche Aktivität und die Adipositasindikatoren sagten beide das CVD-Risiko bei Männern voraus, während der gemeinsame Effekt bei Frauen inkonsistent war. FAZIT: Sowohl regelmäßige körperliche Aktivität als auch normales Gewicht können das Risiko von CVD reduzieren. Körperliche Inaktivität scheint einen unabhängigen Einfluss auf das CVD-Risiko zu haben, während Adipositas das Risiko teilweise durch die Modifizierung anderer Risikofaktoren erhöht.
Hu et al. (Mi,) haben diese Frage untersucht.