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Dieser Artikel behandelt die Risikofaktoren, die mit der psychiatrischen Störung Pädophilie verbunden sind, deren Behandlung und Behandlungsergebnisse. Er geht auf die Verantwortung von Ärzten bei der Identifizierung von Opfern und mögliche Rollen im medizinischen Management der Pädophilie ein. Das wesentliche Merkmal der Pädophilie ist, dass eine Person sexuell ausschließlich oder teilweise zu präpubertären Kindern hingezogen ist. Obwohl Pädophilie auf Fantasien und Impulsen beschränkt sein kann, sind pädophile Verhaltensweisen das Hauptanliegen sowohl der psychischen Gesundheits- als auch der Strafjustizsysteme. Fernrisikofaktoren für die Entwicklung von Pädophilie sind häufig, dass die Person als Kind sexuell missbraucht wurde. Nahe Risikofaktoren für ihren Verhaltensausdruck sind die Häufigkeit komorbider psychiatrischer Störungen und Substanzmissbrauchsstörungen. Die aktuellen Behandlungsziele konzentrieren sich darauf, das Verhalten zu stoppen und eine langfristige Verhaltenskontrolle in der Gemeinschaft zu erreichen. Häufige Behandlungsmethoden sind kognitive Verhaltenstherapie, Gruppentherapie und, wo angemessen, Medikamente wie androgenverringernde Mittel, die als Sexualappetitzügler wirken können. Meta-Analysen haben ergeben, dass die Behandlung effektiver ist als keine Behandlung, um Rückfälle bei Sexualstraftätern im Allgemeinen zu verhindern; dies ist eine Erkenntnis, die mit hoher Wahrscheinlichkeit auf Individuen mit Pädophilie anwendbar ist. Pädophilie ist eine chronische psychiatrische Störung, aber sie ist behandelbar in Bezug auf die Entwicklung von Strategien zur Verhinderung des Verhaltensausdrucks. Letztendlich erfordert die Reduzierung der Häufigkeit pädophilen Verhaltens eine weitere Zusammenarbeit zwischen dem Strafjustizsystem und den Gesundheitsgemeinschaften.
Peter J. Fagan (Mi,) untersuchte diese Frage.