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ZIEL: Feststellung der Prävalenz von Dysmenorrhoe, Dyspareunie, Beckenbeschwerden und Reizdarmsyndrom in einer klinischen Population von Frauen im reproduktiven Alter. METHODEN: Ein zehnseitiger Fragebogen wurde einer aufeinanderfolgende Stichprobe von Frauen im Alter von 18-45 Jahren vorgelegt, die in den Wartebereichen von zwei Geburtshelfer- und Frauenarztpraxen sowie drei Hausarztpraxen im zentralen Nordkarolina angesprochen wurden. Von 701 Frauen, die gebeten wurden, den Fragebogen auszufüllen, reichten 581 (83%) ausgefüllte Formulare zur Analyse ein. ERGEBNISSE: Die berichtete Prävalenz von Dysmenorrhoe, Dyspareunie, Beckenbeschwerden und Reizdarmsyndrom betrug 90, 46, 39 und 12%. Geringes Einkommen wurde als Risikofaktor für Dysmenorrhoe und Dyspareunie identifiziert, während die afroamerikanische Ethnie als Risikofaktor für Beckenbeschwerden festgestellt wurde. Beckenbeschwerden traten auch häufiger bei Frauen im Alter von 26-30 Jahren auf. Ansonsten waren Dysmenorrhoe, Dyspareunie, Beckenbeschwerden und Reizdarmsyndrom nicht mit Alter, Parität, Familienstand, Ethnie, Einkommen oder Bildung assoziiert. FAZIT: Dysmenorrhoe, Dyspareunie, Beckenbeschwerden und Reizdarmsyndrom sind häufige Beschwerden bei Frauen im reproduktiven Alter und sind nicht konsistent mit demographischen Risikofaktoren assoziiert. Daher sollte die Nachfrage zu diesen Beckenbeschwerden ein routinemäßiger Bestandteil der Gesundheitsversorgung für Frauen sein.
Jamieson et al. (Mon,) untersuchten diese Frage.
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