Frühzeitige Ehen sind ein weit verbreitetes soziales Phänomen in ländlichen Gebieten und indigenen Gemeinschaften, einschließlich des traditionellen Dorfes Ciptarasa in der Sukabumi Regency. Ein Faktor, von dem angenommen wird, dass er eine wichtige Rolle in der Praxis der frühzeitigen Ehe spielt, ist der Bildungsgrad der Frauen. Diese Studie zielt darauf ab, die Beziehung zwischen dem Bildungsniveau und dem Ehealter von Frauen zu analysieren und die sozialen Bedingungen zu verstehen, die frühzeitige Ehen zugrunde liegen. Diese Untersuchung verwendet einen Mixed-Methods-Ansatz mit einem sequenziellen erklärenden Design. Quantitative Daten wurden von 39 weiblichen Befragten, die verheiratet waren, gewonnen und mit dem Spearman-Korrelationstest analysiert, während qualitative Daten durch tiefgehende Interviews mit Schlüsselpersonen gesammelt wurden, zu denen die Dorfsekretäre, Dorfhebammen, traditionelle Führer (kolot lembur) und Mitglieder der Gemeinschaft gehören. Die Ergebnisse zeigen, dass das durchschnittliche Ehealter für Frauen 17 Jahre beträgt, wobei der Bildungsgrad der Befragten überwiegend von Hauptschulabsolventinnen dominiert wird. Die quantitative Analyse zeigt eine sehr starke und signifikante positive Beziehung zwischen Bildungsniveau und Eheschlussalter, mit einem Korrelationskoeffizienten von 0,819 und einem Signifikanzwert von p < 0,01. Diese Ergebnisse zeigen, dass je höher der Bildungsgrad der Frauen ist, desto älter sind sie, wenn sie heiraten, während Frauen mit niedrigem Bildungsniveau dazu tendieren, in jüngerem Alter zu heiraten. Die qualitativen Ergebnisse unterstützen diese Erkenntnisse, indem sie zeigen, dass frühzeitige Ehen überwiegend bei Frauen mit niedrigem Bildungsniveau auftreten, egal ob sie Schulabbrecherinnen, Grundschulabsolventinnen oder Hauptschulabsolventinnen sind, insbesondere wenn sie ihre Bildung nicht fortsetzen. Die Schlussfolgerung dieser Studie bestätigt, dass Bildung als Faktor zur Verzögerung der Ehe wirkt, sodass die Erhöhung der Bildungscontinuation für Frauen eine wichtige Strategie zur Verhinderung frühzeitiger Ehen ist.
Amalia et al. (Sun,) haben diese Frage untersucht.
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