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Die Art und Weise, wie Wissen räumlich generiert, reproduziert und verbreitet wird, ist sowohl für Studierende der WirtschaftGeographie als auch für das Management von Unternehmen von Interesse. Dieser Artikel möchte zu diesen Debatten beitragen, indem er auf die Ergebnisse einer einjährigen Studie mit Analysten in den Standorten-Planungsabteilungen multinationaler Einzelhändler zurückgreift, um festzustellen: (i) wie verschiedene Arten von Wissen innerhalb organisatorischer Kontexte vermittelt werden, um die Filialentwicklung zu informieren und (ii) inwieweit Analysen erfolgreich in ‚beste Praktiken‘ formalisiert werden können. Wir stellen fest, dass während quantitative Modelle zur Verkaufsprognose etabliert wurden, im täglichen Geschäft Analysen von Analysten ‚Gemeinschaften‘ ohne perfekte Daten vorgenommen werden, da Erfahrung und intuitive Einsichten zur Unternehmensentscheidungsfindung beitragen. Darüber hinaus tragen mehrere Praxisgemeinschaften innerhalb des Einzelhandelsunternehmens, bestehend aus Akteuren mit unterschiedlichen Hintergründen und Agenden, zu den Ergebnissen bei. Das Verständnis der Machtverhältnisse, die innerhalb (und zwischen) diesen Gemeinschaften verankert sind, ist entscheidend für die Konzeptualisierung des Filialexpansionsprozesses.
Wood et al. (Tue,) haben diese Frage untersucht.