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Wir beweisen, dass die Ochiai-Ähnlichkeit der Ko-Auftretensmatrix der Kosinusähnlichkeit in der zugrunde liegenden Auftretensmatrix entspricht. Weder der Kosinus noch die Pearson-Korrelation sollten zur Normierung von Ko-Auftretensmatrizen verwendet werden, da die Ähnlichkeit dann zweimal normiert und daher überschätzt wird; stattdessen kann der Ochiai-Koeffizient verwendet werden. Die Ergebnisse werden anhand einer kleinen Matrix (5 Fälle, 4 Variablen) aus didaktischen Gründen gezeigt, sowie an Ahlgren et al.'s (2003) Ko-Auftretensmatrix von 24 Autoren in Bibliotheks- und Informationswissenschaften. Die Überschätzung wird numerisch dargestellt und mittels multidimensionaler Skalierung und Cluster-Dendrogrammen veranschaulicht. Wenn die Auftretensmatrix nicht verfügbar ist (wie bei Internetforschung oder Autoren-Ko-Zitation-Analyse), ist es vorzuziehen, Ochiai zur Normierung zu verwenden, anstatt den Kosinus.
Zhou et al. (Mittwoch) haben diese Frage untersucht.
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