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Forschungstrends zu den Ergebnissen der Lebensqualität für Krebserkrankte werden diskutiert. Epidemiologische Daten zeigen, dass weibliche Krebsüberlebende, die hauptsächlich aus Patientengruppen mit gynäkologischen, Brust- und kolorektalen Krebserkrankungen stammen, die männlichen Überlebenden im Verhältnis 3 zu 1 übertreffen werden. Männliche Überlebende stammen aus den Reihen von Patientengruppen mit kolorektalen und anderen Verdauungstumoren (wie Magenkrebs), Prostata- und Blasenkrebs. Mit Ausnahme von Brustkrebs gab es nur wenige gut kontrollierte beschreibende, longitudinale Studien zu Krebsüberlebenden, wobei Daten über Männer auffallend fehlen. Eine Strategie zur Identifizierung unterschiedlicher Risikostufen für psychische Morbidität bei Krebsüberlebenden wird vorgeschlagen. Weitere wichtige individuelle psychologische Differenzvariablen wurden identifiziert: Kontrolle, Optimismus und stabile Bewältigungsstrategien können nützlich zur Vorhersage von psychischen Gesundheitsergebnissen sein; Gewissenhaftigkeit zur Vorhersage von Gesundheitsverhalten; und sexuelles Selbstschema zur Vorhersage sexueller Ergebnisse. Schließlich deuten die Daten darauf hin, dass psychologische und verhaltensbezogene Ergebnisse durch psychologische Interventionen verbessert werden können, es ist jedoch wahrscheinlich, dass noch größere Fortschritte erzielt werden könnten, wenn Komponenten des gesundheitsbezogenen Verhaltens hinzugefügt werden. Neue Forschungsrichtungen umfassen das Studium individueller Unterschiede, die Untersuchung aktiver Komponenten multifacettierter Interventionen und das Studium der gesundheitlichen Auswirkungen von Interventionen. In letzterem Zusammenhang wird ein biobehaviorales Modell von Stress und Krebs angeboten, um psychologische, verhaltensbezogene, biologische und Krankheitsfaktoren in testbare neue Forschungsrichtungen zu integrieren.
Barbara L. Andersen (Mon,) hat diese Frage untersucht.
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