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Der Artikel konzentriert sich auf die Geschichte der sogenannten Medienpaniken, d.h. emotional aufgeladene Reaktionen auf das Erscheinen neuer Medien. Anhand von Beispielen aus Großbritannien, Deutschland, Schweden und Dänemark und mit dem Ansatz von „la longue durée“ der Paniken in Bezug auf Druck, Film und Computer argumentiert der Autor, dass Medienpaniken intrinsische und wiederkehrende Merkmale der Modernität sind. Sie stellen eine komplexe Konstellation von generationsbedingten, kulturellen und existenziellen Machtkämpfen dar, durch die Erwachsene versuchen, Definitionen von Charakterbildung („Bildung“) auszuhandeln, um grundlegende Dilemmata der Modernität auszugleichen.
Kirsten Drotner (Fri,) hat diese Frage untersucht.