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Die Verfügbarkeit von mehr Daten und neuen Analysemethoden verändert die Art und Weise, wie wir empirische Rechtsforschung betreiben. Mit moderner Technologie können wir Schlichter, Auszeichnungen und Vereinbarungen in größerer Anzahl, in kürzerer Zeit und detaillierter untersuchen, was die Tür zu neuen Forschungsfragen, Theoriebildung und Anwendungen von Rechtstechnologie für Wissenschaftler und Praktiker öffnet. Diese Einführung in die Sonderausgabe des Journal of International Economic Law über neue Horizonte in der empirischen Rechtsforschung bietet einen ersten Einblick in diese datengestützte Zukunft. Sie unterscheidet datengestützte Forschung von traditionelleren Methoden, indem sie (1) die „Daten-zuerst“-Einstellung, (2) das Bestreben, alle verfügbaren Daten anstatt Teilmengen davon zu betrachten, und (3) den Fokus auf das Rechnen anstelle des Lesens oder Zählens hervorhebt. Datengestützte Forschung bringt neue Versprechen, aber auch Herausforderungen und Einschränkungen mit sich. Während sie Forschern ermöglicht, latente Strukturen aufzudecken, vergangene Mythen zu entlarven und sogar die Zukunft vorherzusagen, erfordert sie auch neue Fähigkeiten und Kompetenzen, einschließlich der Fähigkeit, Muster von Rauschen in der induktiven Datenanalyse zu unterscheiden. Wir argumentieren, dass die Zeit reif ist, diese Herausforderungen zu überwinden und die Chancen der neuen datengestützten Frontier in der empirischen Rechtswissenschaft zu nutzen. Journal: Journal of International Economic Law
Alschner et al. (Do,) haben diese Frage untersucht.