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ZIEL: Den Einfluss von Weißmatterhyperintensitäten (WMHs) auf die körperliche Gesundheit und die kognitive Funktion bei 60-64-jährigen Personen, die in der Gemeinschaft leben, zu bestimmen. METHODEN: Eine Stichprobe von 478 Personen im Alter von 60-64 Jahren aus einer größeren Gemeinschaftsstichprobe unterzog sich einer Magnetresonanztomographie (MRT) des Gehirns. WMHs auf T2-gewichteten FLAIR (fluid-attenuated inversion recovery) MRT-Scans wurden mit einem automatisierten Verfahren bewertet. Die Probanden wurden hinsichtlich der globalen kognitiven Funktion, episodischen Gedächtnisses, Arbeitsgedächtnisses (Zahlenreihe), Informationsverarbeitungsgeschwindigkeit (Symbol Digit Modalities Test; SDMT), Feinmotorik (Purdue Pegboard) und Griffstärke bewertet und füllten die Physical Component Summary des Short Form Health Survey (SF-12) aus. Regressionsanalysen wurden verwendet, um den Einfluss von WMHs auf die körperliche und kognitive Funktion zu untersuchen. ERGEBNISSE: Tiefe und periventrikuläre WMHs waren bei allen Probanden vorhanden, wobei Frauen leicht mehr Läsionen hatten als Männer. WMHs waren signifikant mit schlechterer berichteter körperlicher Gesundheit auf der SF-12-Skala assoziiert, nachdem für Depression, kognitive Funktion und Hirnatrophie kontrolliert wurde. WMHs standen auch in Zusammenhang mit niedrigeren Ergebnissen beim Purdue Pegboard-Test, der Griffstärke, der Reaktionszeit und dem SDMT, jedoch nicht bei Tests des episodischen Gedächtnisses, Arbeitsgedächtnisses, der allgemeinen intellektuellen Funktion und der globalen kognitiven Funktion. In den Regressionsanalysen waren die Ergebnisse des Purdue Pegboard-Tests und die Griffstärke mit körperlicher Beeinträchtigung verbunden. SCHLUSSFOLGERUNG: WMHs sind häufig, wenn auch mild, im mittleren Erwachsenenalter. Sie sind mit körperlicher Beeinträchtigung verbunden, möglicherweise durch reduzierte Geschwindigkeit, Feinmotorik und Muskelkraft. Sie stehen auch in Beziehung zu verlangsamter Informationsverarbeitungsgeschwindigkeit, jedoch nicht zu anderen kognitiven Funktionen.
Perminder S. Sachdev (Mi,) untersuchte diese Frage.
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