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Der ambivalente Effekt der kulturellen Distanz auf die Reiseeinstellung und das Verhalten von Touristen wird seit langem diskutiert, doch sind die Implikationen entscheidend für den Erfolg einer nachhaltigen Beziehung zwischen Touristen und Gastgebern. Die Studie untersuchte die direkten und indirekten Effekte der wahrgenommenen kulturellen Distanz auf die Reiseeinstellung, indem sie einen Mixed-Methods-Ansatz wählte und eine multidimensionale Perspektive bezüglich des sozialen Kontakts der Touristen mit den Einheimischen einführte. Die vermittelnde Rolle des sozialen Kontakts zwischen Touristen und Gastgebern wurde ebenfalls bestätigt. Die Studie ergab, dass die Beziehung zwischen wahrgenommener kultureller Distanz und Reiseeinstellung „kontaktelastisch“ ist. Die Ergebnisse unterstützen empirisch das gleichzeitige Bestehen der paradoxen Effekte der kulturellen Distanz auf die Reiseeinstellung. Es werden Implikationen für politische Entscheidungsträger, Praktiker und lokale Gemeinschaften hinsichtlich der Schaffung einer nachhaltigen Bindung zwischen Touristen und Gastgebern gegeben.
Fan et al. (Mi.) haben diese Frage untersucht.
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