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Konzepte sind die Bausteine von Softwaresystemen. Sie sind nicht nur subjektive mentale Konstrukte, sondern objektive Merkmale des Designs eines Systems: Inkremente von Funktionalität, die bewusst von einem Designer eingeführt wurden, um bestimmte Zwecke zu erfüllen. Dieser Aufsatz plädiert dafür, das Design von Software in Bezug auf Konzepte zu betrachten, wobei deren Erfindung (oder Übernahme) und Verfeinerung die zentrale Aktivität des Softwaredesigns darstellt. Eine Produktfamilie kann charakterisiert werden, indem Konzepte in einem Abhängigkeitsgraph angeordnet werden, aus dem kohärente Konzeptuntergruppen extrahiert werden können. So wie Bugs im Code einer Funktion vor dem Testen gefunden werden können, indem das Argument des Programmierers für dessen Richtigkeit überprüft wird, können auch Mängel im Softwaredesign gefunden werden, indem das Argument des Designers überprüft wird. Dieses Argument besteht darin, für jedes Konzept einen einzigen überzeugenden Zweck bereitzustellen und zu demonstrieren, wie das Konzept den Zweck mit einem archetypischen Szenario erfüllt, das als 'operational principle' bezeichnet wird. Einige einfache Bedingungen (hauptsächlich in der Beziehung zwischen Konzepten und deren Zwecken) können dann angewendet werden, um Mängel im konzeptionellen Design offenzulegen.
Daniel Jackson (Mittwoch) hat diese Frage untersucht.
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