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Obwohl die Beteiligung als wichtiges Konzept für das Verständnis von Freizeitverhalten hervorgetreten ist, erhielt die geschlechtsspezifische Natur der Beteiligung nur geringe Beachtung. Ziel dieser Studie war es, die Freizeitbeteiligungsprofile weiblicher und männlicher Teilnehmer an "konformen" (geschlechtsangemessenen) und "nicht konformen" (geschlechtsunangemessenen) Aktivitäten zu untersuchen und zu vergleichen. Konkret beinhaltete die Studie eine Umfrage zur allgemeinen Sportbeteiligung und spezifischen Aktivitäten unter erwachsenen Freizeithockeyspielern (51 Männer und 76 Frauen) und Eiskunstläufern (24 Männer und 54 Frauen). Eine multivariate Analyse der Kovarianz wurde verwendet, um Unterschiede zwischen Geschlecht und Sportart hinsichtlich der Gesamtbeteiligungswerte sowie der Werte für die drei Hauptaspekte der Beteiligung (Attraktivität, Zentralität und Selbstdarstellung) zu testen. Wie hypothesiert, hatten männliche Hockeyspieler höhere Zentralitätswerte im Vergleich zu den anderen Gruppen. Die Ergebnisse zeigten jedoch auch, dass die Frauen höhere Aktivitätsattraktivitätswerte hatten, die weiblichen Eiskunstläuferinnen berichteten von der höchsten Aktivitäts-Selbstdarstellung, und die weiblichen Hockeyspielerinnen hatten die größte Attraktivität für Sport im Allgemeinen. Die theoretischen Implikationen dieser Ergebnisse werden diskutiert. Insbesondere wird vorgeschlagen, dass die Freizeitbeteiligung von gesellschaftlichen Ideologien über die Geschlechtsangemessenheit von Aktivitäten sowie von individuellen Interessen und Vorlieben beeinflusst werden kann.
Susan M. Shaw und Caroline G. E. Wiley (Wed,) untersuchten diese Frage.