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Ziel dieses Artikels ist es, die Identitätskonstruktion von Studierenden mit unsichtbaren Behinderungen zu erforschen, wie sie in medizinischen Konsultationen in einem universitären Gesundheitszentrum offenbart wird. Insbesondere gehe ich davon aus, dass die Analyse der diskursiven Prozesse, durch die Studierende mit unsichtbaren Behinderungen ihre Rollen und Identitäten konstruieren, aushandeln und widerstehen, zu einem besseren Verständnis des Lebens und Studierens mit einer unsichtbaren Erkrankung beitragen kann. Mit einem diskursanalytischen Ansatz betrachte ich Identität als einen dynamischen und verhandelbaren Prozess, der in spezifischen Interaktionsanlässen stattfindet. Die Ergebnisse haben gezeigt, dass diese Studierenden manchmal umstrittene Identitäten als Patient:innen, Studierende oder Expert:innen während medizinischer Konsultationen konstruieren, als Reaktion auf widersprüchliche Erwartungen anderer und ihre eigenen.
Agnieszka Sowińska (Tue,) hat diese Frage untersucht.
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