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Zusammenfassung UT-7 ist eine menschliche leukämische Zelllinie, die in Interleukin-3 (IL-3), Granulozyten/Makrophagen-Kolonie-stimulierenden Faktor (GM-CSF) oder Erythropoietin (Epo) wachsen kann (Komatsu et al, Cancer Res 51:341, 1991). Um den Effekt von Epo auf die Proliferation und Differenzierung von UT-7 zu untersuchen, hielten wir die UT-7 Zellkultur mehr als 6 Monate in Anwesenheit von Epo. Infolgedessen wurde eine Sublinie, UT-7/Epo, etabliert. Das Wachstum von UT-7/Epo konnte durch Epo, jedoch nicht durch GM-CSF oder IL-3 unterstützt werden. UT-7/Epo zeigte einen höheren Hämgehalt und ein höheres Verhältnis von benzidin-positiv gefärbten Zellen als UT-7. Buttersäure förderte die Synthese von Hämoglobin in UT-7/Epo, jedoch nicht in UT-7. Darüber hinaus waren die mRNA-Konzentrationen des c-myb-Onkogens und der Beta-Untereinheit des GM-CSF-Rezeptors in UT-7/Epo-Zellen erheblich reduziert. Diese Befunde zeigten, dass UT-7/Epo-Zellen in der erythroiden Entwicklung weiter fortgeschritten waren als UT-7-Zellen und deuteten darauf hin, dass die Langzeitkultur in Epo diese Differenzierung gefördert hatte. Während die Verfügbarkeit des Epo-Rezeptors (Epo-R) für die Bindung von Epo in UT-7/Epo-Zellen im Vergleich zu UT-7-Zellen verringert war, zeigte der Epo-R eine ähnliche Affinität für Epo. Diese Beobachtung deutete darauf hin, dass Veränderungen in den nach Rezeptor-Signalübertragungsschritten an der Etablierung und Aufrechterhaltung des UT-7/Epo-Phänotyps beteiligt sein könnten.
Komatsu et al. (Thu,) untersuchten diese Frage.