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Das absolute Risiko ist die Wahrscheinlichkeit, dass ein Individuum, das zu einem bestimmten Zeitpunkt, a, von einer gegebenen Krankheit frei ist, diese Krankheit im folgenden Intervall (a, t] entwickeln wird. Das absolute Risiko wird durch Mortalität aus konkurrierenden Risiken reduziert. Modelle des absoluten Risikos, die von Kovariaten abhängen, wurden zur Gestaltung von Interventionsstudien, zur Beratung von Patienten hinsichtlich ihres Krankheitsrisikos und zur Informationsweitergabe für klinische Entscheidungen verwendet, beispielsweise ob Tamoxifen zur Prävention von Brustkrebs eingenommen werden soll oder nicht. Mehrere allgemeine Kriterien wurden verwendet, um Modelle des absoluten Risikos zu bewerten, einschließlich der Frage, wie gut das Modell die beobachteten Eventzahlen in Teilmengen der Bevölkerung vorhersagt ("Kalibrierung") und "Diskriminierungskraft", gemessen durch die Konkordanztatistik. In diesem Papier überprüfen wir einige allgemeine Kriterien und entwickeln spezifische auf Verlustfunktionen basierende Kriterien für zwei Anwendungen, nämlich ob eine Bevölkerung gescreent werden soll, um Probanden für eine weitere Beurteilung oder Behandlung auszuwählen, und ob eine präventive Intervention eingesetzt werden soll, die sowohl nützliche als auch nachteilige Auswirkungen hat. Wir finden, dass eine hohe Diskriminierungskraft in der Screening-Anwendung viel wichtiger ist als in der Anwendung der präventiven Intervention. Diese Beispiele zeigen, dass die Nützlichkeit eines allgemeinen Kriteriums wie der Konkordanz von der Anwendung abhängt und dass die Verwendung spezifischer Verlustfunktionen zu angemesseneren Einschätzungen führen kann.
Mitchell H. Gail (Mittwoch) untersuchte diese Frage.