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Trotz der erheblichen Arbeiten im Risikomanagement bleiben Verwundbarkeitsindizes und aggregierte Bewertungen ein ernstes Problem. Die größten Herausforderungen bei der Bewertung der Verwundbarkeit sind die Erfassung, Integration und Synthese großer Mengen heterogener Daten, um zuverlässige Schätzungen zu liefern. Diese Situation hat dazu geführt, dass alle signifikanten Wechselwirkungen zwischen den betrachteten Indikatoren vernachlässigt wurden, obwohl sie für die Analyse der Verwundbarkeit entscheidend sind. Der Zweck des Artikels ist zu zeigen, dass die meisten Hindernisse für die Bewertung der Verwundbarkeit überwunden werden können, indem der Fokus von der absoluten Verwundbarkeitsbewertung (d.h. dem Versuch, ein absolutes Niveau der Schwäche oder Resilienz zu quantifizieren) auf die relative Verwundbarkeitsbewertung (d.h. den Versuch, herauszufinden, welche Bevölkerungen und Orte verwundbar sind und warum) verschoben wird. Wir schlagen einen ersten Versuch vor, die relative Verwundbarkeit zu bewerten. Die Spektroskopie der urbanen Verwundbarkeit offenbart die Heterogenität der Verwundbarkeit, indem sie sich auf die lokal konvergierenden spezifischen Merkmale und Prozesse konzentriert, die die Verwundbarkeit verstärken (oder reduzieren), um die Umsetzung gezielterer Milderungsstrategien zu informieren. Dies ist ein zweistufiger Ansatz, der sich zunächst auf die zugrunde liegenden Faktoren der Verwundbarkeit und die Erstellung von Verwundbarkeitsprofilen konzentriert; der zweite Schritt besteht darin, sich auf ihre räumliche Verteilung zu konzentrieren, um jedes Verwundbarkeitsprofil mit seiner Mehrbedrohungsexposition zu konfrontieren. Die Fallstudien in Lyon, Frankreich, und Bukarest, Rumänien, zeigen die Risikoübertragungen, die durch einige Risikomanagementpolitiken induziert werden, und heben hervor, dass Verwundbarkeit ein multidimensionales Phänomen ist, das fast unmöglich mit einem einzigen Index bewertet werden kann. Die beiden Fallstudien ermöglichen auch lokale Mehrbedrohungsvergleiche sowie internationale Vergleiche.
Samuel Rufat (Mi,) hat diese Frage untersucht.