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Dieser Artikel liefert eine Begründung für traumainformierte Pflege (TIC) in den Justizvollzugsdiensten und fordert die Leser heraus, über strafbares Verhalten durch die Linse von Trauma nachzudenken. Basierend auf interdisziplinärer Forschung und theoretischer Literatur kann TIC uns helfen, relevante und erfolgreiche Programme, Praktiken und Richtlinien sowie die besten Methoden zu entwickeln, um diese bereitzustellen. Unter Verwendung der Kernprinzipien von TIC der Substance Abuse and Mental Health Services Administration (SAMHSA) wird dieser Artikel Vorschläge zur Implementierung der traumainformierten Dienstleistungserbringung und Praktiken in verschiedenen Justizvollzugssettings machen. Die Autoren übersetzen traumainformierte Konzepte in praktisches Verhalten durch das Akronym SHARE (Sicherheit, Hoffnung, Autonomie, Respekt, Empathie), das die von SAMHSA empfohlenen Prinzipien der TIC sowie die Prinzipien effektiver strafrechtlicher Rehabilitation würdigt. TIC im Justizvollzug kann dazu beitragen, die gewünschten Ergebnisse einer erfolgreichen Wiedereingliederung und reduzierter Rückfälligkeit zu verbessern.
Levenson et al. (Tue,) haben diese Frage untersucht.