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ZWECK: Die Integration in den Arbeitsmarkt ist eine weithin akzeptierte Strategie zur Förderung der sozialen und wirtschaftlichen Eingliederung von Menschen mit Behinderungen. Aber welche Arten von Jobs erhalten Menschen mit Behinderungen nach ihrer Integration in den Arbeitsmarkt? In dieser Studie verwenden wir eine neuartige Umfrage unter Arbeitnehmern, um die Erwerbsqualität von Menschen mit und ohne Behinderungen in Kanada zu beschreiben und zu vergleichen. METHODEN: Wir führten eine Online-Querschnittsuntersuchung an einer heterogenen Stichprobe von Arbeitnehmern in Kanada (n = 2.794) durch. Wir erhoben Daten zu sechzehn verschiedenen Erwerbsbedingungen (z. B. befristeter Vertrag, Arbeitsplatzsicherheit, flexibles Arbeitszeitmodell, Jobfalle, Fähigkeitenabgleich, Weiterbildungsmöglichkeiten und Gewerkschaftsmitgliedschaft). Wir verwendeten eine latente Klassenclusteranalyse, um eine neuartige Typologie der Erwerbsqualität zu erstellen, die vier unterschiedliche 'Typen' von Beschäftigung beschreibt: standardmäßig, portfolio-, instrumental- und prekär. Wir untersuchten Zusammenhänge zwischen dem Behinderungsstatus, der Art der Behinderung und der Erwerbsqualität. ERGEBNISSE: Menschen mit Behinderungen berichteten durchweg über eine geringere Erwerbsqualität als ihre Kollegen ohne Behinderungen. Menschen mit Behinderungen waren fast doppelt so häufig bereit, Jobs von niedriger Qualität in Form von entweder instrumentellen (d. h. sicher, aber gefangen) oder prekären (d. h. unsicher und wenig lohnend) Beschäftigungen zu melden. Diese Kluft in der Erwerbsqualität war besonders ausgeprägt bei denen, die angaben, sowohl mit einer körperlichen als auch mit einer psychischen/kognitiven Erkrankung zu leben. SCHLUSSFOLGERUNG: Es gibt weit verbreitete Ungleichheiten in der Erwerbsqualität von Menschen mit und ohne Behinderungen in Kanada. Politiken und Programme, die darauf abzielen, die Arbeitsmarktsituation von Menschen mit Behinderungen zu verbessern, sollten die Bedeutung hochwertiger Erwerbsverhältnisse als einen entscheidenden Aspekt der sozialen und wirtschaftlichen Eingliederung betonen.
Shahidi et al. (Mi,) untersuchten diese Frage.