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Die Untersuchung von Selbst-Narrativen hat bisher versucht, die internen Strukturen der Geschichten zu erkennen, die Menschen erzählen, um sich selbst Bedeutung zu verleihen. Dieser Ansatz vernachlässigt jedoch die interaktiven Prozesse, durch die Selbst-Narrative konstruiert werden. Durch die Untersuchung von präoperativen Transsexuellen, die sich auf einen radikalen Identitätswechsel vorbereiten, kann man die interaktiven Prozesse beobachten, durch die Geschichten verwendet werden, um ein neues Selbst zu konstruieren. Basierend auf teilnehmender Beobachtung in einer Transgender-Selbsthilfegruppe, eingehenden Interviews und der Analyse schriftlicher Materialien zeigt die vorliegende Studie, wie Transsexuelle zusammenarbeiteten, um biografische Geschichten zu gestalten, die ein anders geschlechtlich definiertes wahres Selbst zur Existenz brachten. Sie zeigt auch, wie dominante Geschlechterideologien Ressourcen bereitstellten, um plausible Selbst-Narrative zu gestalten.
Douglas Mason-Schrock (Sun,) hat diese Frage untersucht.
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