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Hintergrund und Ziele: Die COVID-19-Pandemie hat soziale und wirtschaftliche Turbulenzen verursacht, die für viele Familien eine enorme Belastung nach sich gezogen haben. Frühere Arbeiten zu Pandemieausbrüchen deuten darauf hin, dass die Medienberichterstattung Angst und kompensatorisches Verhalten verstärken kann. Soziale Isolation kann zu einem Anstieg der Online-Kommunikation führen, und Eltern, die soziale Medien nutzen, können von den Emotionen anderer Menschen online betroffen sein, was als digitale Emotionen-Kontagion (DEC) bekannt ist. Die aktuelle Studie zielte darauf ab, die Rolle von DEC in der Beziehung zwischen Stress, Sorgen über COVID-19, elterlichem Burnout und Emotionsregulation (ER) zu untersuchen. Methoden: Im April 2020 wurde eine Online-Umfrage in sozialen Medien-Elterngruppen beworben und im FIU-Psychologie-Online-Forschungssystem SONA veröffentlicht. Die Daten wurden mithilfe von Korrelationsanalysen, linearer und multipler linearer Regression sowie Moderationsanalysen ausgewertet. Ergebnisse: Sorgen über COVID-19 sagten Stress, Depressionen und elterliches Burnout vorher. Die Anfälligkeit für DEC erhöhte signifikant die Auswirkungen von Stress auf elterliches Burnout. Verwandte, die mit COVID-19 infiziert waren, verstärkten den Effekt von DEC auf elterliches Burnout. Ein höheres Level an ER puffert die Beziehung zwischen Emotionen-Kontagion und Sorgen über COVID-19. Fazit: Diese Ergebnisse deuten darauf hin, dass die Anfälligkeit für digitale Emotionen-Kontagion negative Auswirkungen auf Eltern haben kann. Digitale Emotionen-Kontagion könnte elterliches Burnout steigern und ist mit Stress verbunden.
Prikhidko et al. (Fr,) untersuchten diese Frage.