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Im Jahr 2020 überraschte COVID-19 viele Menschen, ebenso wie die interkontinentalen Wellen des Protests, die durch den alltäglichen rassistischen Mord an George Floyd durch einen US-Polizisten ausgelöst wurden. Die Jahre 2020 und 2021 werden zweifellos für massive, unerwartete Störungen in Erinnerung bleiben, die neue soziale Normalitäten erforderten, die neu ausgehandelt werden mussten. Diese sozialen Störungen wurden durch unerwartete virale Pandemien und virale Videoaufnahmen ausgelöst. Dennoch basierten sie auf bereits bestehenden, tief verwurzelten Ungleichheiten, die durch die Schnittstellen von Racialisation/Ethnisierung, sozialer Klasse und Geschlecht gekennzeichnet sind. In den frühen Tagen der COVID-19-Pandemie war es allgemein üblich, dass Politiker und Kommentatoren eine Erzählung vertraten, wonach COVID-19 "nicht diskriminiert". Das ist natürlich wahr. Allerdings zeigten die darauf folgenden Forschungsanalysen, dass sowohl COVID-19 als auch die Maßnahmen zu dessen Eindämmung bereits bestehende soziale Ungleichheiten verschärften. Dieses Papier stützt sich auf zwei Erzählungen über die rassifizierenden Auswirkungen von COVID-19, um zu untersuchen, wie die Autoren intertextuelle Erzählungen mobilisieren, um gegen Rassismus zu protestieren und zur Gegenwehr gegen die Rassismen aufzurufen, die sie identifizieren. Das Papier argumentiert, dass, obwohl die Autoren sich nicht offen als für Veränderung einsetzend positionieren, ihre Erzählungen in einer Weise gestaltet sind, die den aktuellen Konstruktionen ihrer rassifizierten oder religiösen Gruppen widersteht.
Ann Phoenix (Mi.) untersuchte diese Frage.