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Die meisten Regierungen in etablierten Marktwirtschaften haben universelle Gesundheitssysteme entwickelt, aber diese sind zunehmend durch umfassende Reformen im Gesundheitssektor bedroht. Daher ist es wichtiger denn je, die Auswirkungen von politischen Änderungen auf die Fähigkeit universeller Systeme zurVerwirklichung ihrer Gleichheitsziele zu überwachen. Dieser Artikel liefert Beweise für eine solche Überwachung. Die Autoren präsentieren die Ergebnisse einer systematischen Überprüfung der Gleichheit bei der Nutzung kurativer Gesundheitsdienste in universellen Systemen, zusammen mit einer kritischen Bewertung der wesentlichen Bestandteile von Studien, die diese Frage behandeln. Von den 79 identifizierten Studien, die die Überprüfungsfrage adressierten, erfüllten nur 26 die Einschlusskriterien und passten sich den unterschiedlichen Gesundheitsbedürfnissen über sozioökonomische Gruppen hinweg an. Die Autoren fanden eine pro-reiche Verzerrung in der Nutzung von Fachkrankenhaussdiensten und einen relativ gerechten Zugang zur primären Gesundheitsversorgung über verschiedene sozioökonomische Gruppen hinweg. Es gab eine große Variation zwischen den Studien hinsichtlich des Unterschieds in den Nutzungsraten zwischen Menschen aus hohen und niedrigen sozioökonomischen Gruppen. Verbesserungen sind erforderlich in der Art und Weise, wie die Gleichheit in universellen Systemen überwacht wird, wobei besonderes Augenmerk darauf gelegt wird, wie "Bedarf" definiert wird und welche Auswirkungen die indirekten Kosten auf die Patienten haben.
Hanratty et al. (Mon,) untersuchten diese Frage.