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Zusammenfassung Diese Metaanalyse überprüft 79 Studien (N = 46.605), die die Existenz von Geschlechtsunterschieden in der Intelligenz bei schulpflichtigen Kindern untersuchten. Dazu haben wir die Literatursuche auf Arbeiten beschränkt, die den Intelligenzbegriff anhand der Wechsler-Intelligenzskalen für Kinder (WISC) bewerteten und eventuelle Geschlechtsunterschiede in Indizes und Untertests analysierten. Das theoretische Rahmenwerk, das wir angenommen haben, ist der Cross-Battery-Ansatz, der kognitive Fähigkeiten auf verschiedene Ebenen einordnet und auch den möglichen mediierenden Effekt der verwendeten WISC-Version berücksichtigt. Bei den breiten Fähigkeiten stellte sich eine bemerkenswerte Diskrepanz zugunsten von Männern für visuelle und kristallisierte Intelligenz heraus, während die Geschlechtsunterschiede bei der fluiden Intelligenz vernachlässigbar waren. Umgekehrt war die Leistung der Frauen im Bereich Verarbeitungsgeschwindigkeit überlegen. Interessante Ergebnisse traten auf der Untertestebene auf, obwohl die Unterschiede in der Leistung weniger ausgeprägt waren. Die Ergebnisse zeigten insgesamt, dass ältere Versionen der WISC-Batterien größere Geschlechtsunterschiede aufwiesen als die neuesten.
Giofrè et al. (Thu.) haben diese Frage untersucht.
Synapse has enriched 5 closely related papers on similar clinical questions. Consider them for comparative context: