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Die klinische Literatur weist zunehmend darauf hin, dass kardiovaskuläre Risikofaktoren und kardiovaskuläre Erkrankungen (KVD) bei Personen mit posttraumatischer Belastungsstörung (PTBS) häufiger vorkommen. Depression stellt ebenfalls ein Risiko für KVD dar und tritt oft komorbid mit PTBS auf. Die bisherigen Forschungen haben nicht festgestellt, ob PTBS mit zusätzlichem KVD-Risiko verbunden ist, das über die Risiken im Zusammenhang mit komorbider Depression hinausgeht. Die Autoren untersuchten die Zusammenhänge von lebenslanger PTBS und Depression mit Bluthochdruck anhand von Daten aus der US Nationalen Komorbiditätsstudie. Sie teilten die Teilnehmer in 4 mutually exclusive diagnostische Gruppen ein: (1) PTBS-Geschichte und keine Depression-Geschichte, (2) PTBS und Depression-Geschichte, (3) Depression-Geschichte und keine PTBS-Geschichte, und (4) keine Geschichte einer psychischen Störung. Die Prävalenz von Hypertonie war höher in den Gruppen PTBS, keine Depression sowie PTBS plus Depression im Vergleich zu den Gruppen nur Depression und keine psychische Störung. PTBS scheint unabhängig von Depression mit Hypertonie verbunden zu sein. Dies könnte teilweise die erhöhten Raten von KVD bei PTBS-Patienten erklären.
Kibler et al. (Tue,) untersuchten diese Frage.