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ZIEL: Die Bestimmungsfaktoren für Übergewicht und Fettleibigkeit bei kenianischen Frauen zu bewerten, die als Teil des Ernährungswandels angesehen werden. METHODEN: Eine landesweit repräsentative Stichprobe von Frauen (n = 1008) wurde zufällig ausgewählt. Gewicht, Größe, Taille und Hüftumfang wurden gemessen. Bei jeder Teilnehmerin wurde ein 24-Stunden-Ernährungsrückblick durchgeführt und ein sozio-demografischer Fragebogen ausgefüllt. Die Daten wurden nach Alter, Bildung, Standort und sozioökonomischem Status analysiert. Das Risiko für Fettleibigkeit wurde unter Berücksichtigung von Alter und Standort berechnet. ERGEBNISSE: Übergewicht und Fettleibigkeit (BMI ≥ 25 kg/m(2)) waren in Kenia hoch verbreitet (43,3%). Urbanisierung scheint ein wichtiger Faktor für Fettleibigkeit zu sein, da Fettleibigkeit am häufigsten bei städtischen Frauen in der höchsten Einkommensgruppe vorkam. Frauen in der höchsten Einkommensgruppe (7278 kJ) und in städtischen Gebieten (7049 kJ) hatten die höchsten durchschnittlichen Energieaufnahmen. Es gab auch signifikante Unterschiede zwischen Stadt und Land sowie im Einkommen hinsichtlich des Beitrags von Makronährstoffen zur Energieaufnahme. Die gesamte Fettaufnahme betrug 34,5% der Energie (E) in städtischen Gebieten und 29,7% E in ländlichen Gebieten; während Kohlenhydrate 69,9% E in ländlichen Gebieten und 57,4% E in städtischen Gebieten beitrugen (p < 0,0001). Übergewicht war signifikant wahrscheinlicher in der höchsten Einkommensgruppe; unter Haushalten, in denen die Wohnraumdichte niedrig war; in denen Strom oder Gas zum Kochen verwendet wurde; und Haushalte hatten einen eigenen Wasseranschluss und/oder eigene Spültoilette. SCHLUSSFOLGERUNGEN: Diese Studie legt nahe, dass Urbanisierung und die damit verbundenen wirtschaftlichen Fortschritte sowie Veränderungen der Essgewohnheiten zu den wichtigsten Faktoren für Übergewicht und Fettleibigkeit bei kenianischen Frauen gehören.
Steyn et al. (Fri,) haben diese Frage untersucht.
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