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Das Hauptziel war es, den Einfluss der maximalen aeroben Geschwindigkeit (MAS), der maximalen anaeroben Geschwindigkeit (MANS) und der Zeit bis zur Erschöpfung (TTE) bei 130% MAS auf die Laufzeitleistung über 800 m (800TT) zu untersuchen. Ein zweites Ziel war es, den Einfluss der anaeroben Geschwindigkeitsreserve (ASR), d.h. den relativen Unterschied zwischen MAS und MANS, auf die TTE zu untersuchen. Insgesamt nahmen 22 gesunde Studenten, die als Freizeitsportler eingestuft wurden, an einer Querschnittsstudie teil. Sie wurden hinsichtlich des maximalen Sauerstoffverbrauchs (VO 2max), der Sauerstoffkosten des Laufens (C R), der Zeitleistung über 100 m (100TT), der Zeitleistung über 800 m (800TT) und der TTE getestet. MAS wurde als VO 2max × C R –1 berechnet und MANS wurde als Geschwindigkeit bei 100TT berechnet. Sowohl MAS als auch MANS korrelierten individuell mit 800TT (r = –0,74 und –0,67, p < 0,01) und das Produkt von MAS und MANS korrelierte stark (r = –0,82, p < 0,01) mit 800TT. TTE korrelierte nicht mit 800TT. Sowohl ASR als auch % MANS korrelierten stark mit TTE (r = 0,90 und –0,90, p < 0,01). Diese Ergebnisse zeigten, dass 800TT in erster Linie von MAS und MANS abhängt, ohne Einfluss von TTE. Es schien, dass TTE lediglich ein Produkt der individuellen ASR jedes Läufers war. Wir schlagen ein vereinfachtes Modell für das Testen und Trainieren für 800TT vor, nämlich durch Fokussierung auf VO 2max, C R und Kurzsprintgeschwindigkeit, d.h. MAS und MANS.
Støren et al. (Fri,) haben diese Frage untersucht.
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