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Änderungen sowohl im Durchschnitt als auch in der Variabilität des Klimas, entweder natürlich bedingt oder durch menschliche Aktivitäten verursacht, stellen eine Bedrohung für die landwirtschaftliche Produktion weltweit dar. Dieses Papier fasst die Diskussionen zu diesem Thema bei einem Treffen der Royal Society im April 2005 zusammen. Jüngste Fortschritte im Verständnis der Empfindlichkeit von Pflanzen gegenüber Wetter, Klima und den Konzentrationen bestimmter Gase in der Atmosphäre deuten darauf hin, dass die Auswirkungen dieser Faktoren auf die Erträge und die Qualität der Pflanzen möglicherweise schwerwiegender sind als zuvor angenommen. Es gibt zunehmend Informationen über die Bedeutung von Extremwerten bei Temperatur und Niederschlag zu entscheidenden Phasen der Pflanzenentwicklung. Die Landwirtschaft hat selbst Auswirkungen auf das Klimasystem, und ein umfassenderes Verständnis dieser Rückkopplungen ist erforderlich. Komplexe Modelle sind notwendig, um Simulationen von Klimavariabilität und -veränderung durchzuführen, zusammen mit Vorhersagen, wie Pflanzen auf verschiedene Klimavarablen reagieren werden. Die Variabilität des Klimas, wie sie mit El Niño-Ereignissen verbunden ist, hat erhebliche Auswirkungen auf die landwirtschaftliche Produktion. Wenn geschickte Vorhersagen über die Wahrscheinlichkeit solcher Ereignisse eine Saison oder mehr im Voraus gemacht werden können, können landwirtschaftliche und andere gesellschaftliche Reaktionen ergriffen werden. Die Entwicklung von Strategien zur Anpassung an Variationen im aktuellen Klima kann auch die Widerstandsfähigkeit gegenüber Veränderungen im zukünftigen Klima stärken. Afrika wird die Region der Welt sein, die am anfälligsten für klimatische Variabilität und Veränderung ist, aber das Wissen darüber, wie Klimainformationen und die regionalen Auswirkungen von klimatischer Variabilität und Veränderung in Afrika genutzt werden können, ist rudimentär. Um geeignete Anpassungsstrategien weltweit zu entwickeln, müssen Vorhersagen über Veränderungen in der Quantität und Qualität von Nahrungspflanzen im Kontext der gesamten Lebensmittelkette von der Produktion über Verteilung, Zugang und Nutzung betrachtet werden. Empfehlungen für zukünftige Forschungsschwerpunkte werden gegeben.
Slingo et al. (Mon.) untersuchten diese Frage.