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Produkte der Polyaminoxidase-Aktivität, auf mikromolaren Niveaus und über einen Zeitraum von 2 bis 3 Tagen, regulieren die IL-2-mRNA-Spiegel und -Aktivität in menschlichen Lymphozyten herunter. Wir untersuchten, ob diese Suppression mit Signaltransduktionsanomalien verbunden war. Wir fanden heraus, dass die Polyaminoxidase-Aktivität sowohl die anti-CD3-induzierte IL-2-Produktion als auch die Protein-Tyrosin-Phosphorylierung unterdrückt. Die Polyaminoxidase-Aktivität führte ebenfalls zu einer Verringerung der intrazellulären Calciumfreisetzung nach mitogenen Stimuli. Der distale Schritt der CD3-vermittelten Signaltransduktion ist abhängig von Transkriptionsfaktoren, die eine Reihe von Genen regulieren, einschließlich IL-2. Wir stellten fest, dass Polyaminoxidase-behandelte Zellen eine sehr geringe DNA-Bindungsaktivität von zwei solchen Faktoren aufwiesen: NFAT und NF-kappa B. Andererseits war die AP-1-DNA-Bindungsaktivität in Polyaminoxidase-behandelten Zellen erhöht, was auf eine mögliche Rolle von AP-1 in der Stressreaktion menschlicher Lymphozyten hinweist. In Übereinstimmung mit der Oxidationsabhängigkeit dieses suppressiven Mechanismus hat N-Acetylcystein (NAC; ein Antioxidans) die Auswirkungen der Polyaminoxidase auf die Lymphokinproduktion und die Signaltransduktion signifikant umgekehrt. Diese Ergebnisse deuten darauf hin, dass NAC unter oxidierenden Bedingungen zur Erhaltung der Immunfunktion beiträgt. Zusammenfassend legen unsere Daten nahe, dass chronischer, geringer oxidativer Stress, durch die Unterdrückung der mitogeninduzierten transmembranären Signalisierung (Protein-Tyrosin-Phosphorylierung und Calciummobilisierung), zu einer Abnahme der DNA-Bindungsaktivität von Transkriptionsfaktoren führt, die das IL-2-Gen regulieren. Dies führt zu einer verminderten IL-2-Produktion.
Flescher et al. (Do,) haben diese Frage untersucht.