Die Verbesserung der Bildungsqualität und die Förderung inklusiver Systeme sind wesentliche Prinzipien, die in internationalen Rahmenwerken wie der Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen und den Zielen für nachhaltige Entwicklung (SDGs) verankert sind. Dennoch sieht sich die effektive Umsetzung inklusiver Bildung weiterhin mit Barrieren konfrontiert, darunter einem Mangel an Ausbildung und negativen Einstellungen von Lehrkräften. Diese Studie präsentiert eine systematische Übersicht über aktuelle wissenschaftliche Literatur mit dem Ziel, die Einstellungen zukünftiger Lehrkräfte zur Inklusion von Studierenden mit Behinderungen zu analysieren und die Variablen zu identifizieren, die diese Einstellungen beeinflussen. Die PRISMA-Richtlinien wurden für die Auswahl der Studien aus den Datenbanken Web of Science, Scopus, ERIC und Dialnet befolgt, wobei Einschlusskriterien von 2020 bis 2025 festgelegt wurden. Nach dem Screening-Prozess wurden 59 empirische Studien ausgewählt. Die Ergebnisse zeigen, dass zukünftige Lehrkräfte im Allgemeinen positive Einstellungen zur Inklusion äußern, obwohl Stereotypen und Widerstände bestehen bleiben, die von Faktoren wie der Art der Behinderung, der erhaltenen Lehrerausbildung oder dem vorherigen Kontakt mit Menschen mit Behinderungen vermittelt werden können. Spezialisierte Ausbildung, inklusive Praktiken während der Lehrerausbildung und direkte Erfahrungen in vielfältigen Kontexten erweisen sich als Schlüsselfaktoren zur Förderung inklusiver Einstellungen und Praktiken.
Maldonado-García et al. (Mittwoch) untersuchten diese Frage.
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