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Dieses Papier entwickelt ein innovatives Realoptionen (RO) Modell zur Bewertung von mehrstufigen Informations technik (IT) Projekten, die als bestehend aus meta-stadien betrachtet werden können. In der RO-Literatur wurden mehrstufige Investitionsprogramme entweder als interprojekt oder intraprojekt Programme betrachtet, wobei intraprojekt Programme mit n-fachen Geske-Kombinationsoptionen bewertet und interprojekt Programme mit der sogenannten „Subvention-zum-Ausübungspreis“ Logik bewertet wurden. Unser innovatives RO-Modell integriert das Geske-Kombinationsoptionsmodell mit dem Subvention-zum-Ausübungspreis Ansatz, um sequenzielle Investitionsprogramme zu bewerten, die weder rein interprojekt noch rein intraprojekt sind, sondern aus meta-stadien bestehen. Ein meta-stadium als Ganzes kann als interprojektstadium angesehen werden, das zu Cashflows führt, besteht jedoch intern aus mehreren intraprojektstadien, die keine Cashflows erzielen. Wir zeigen, dass ein zentrales Problem in der IT, das die Migration zu einer serviceorientierten Architektur (SOA) betrifft, um die vielen disparaten Anwendungen, Systeme, Daten und Geschäftsprozesse eines Unternehmens zu integrieren, am besten als ein Investitionsprogramm betrachtet werden kann, das aus meta-stadien besteht. Die Untersuchung der SOA-Migration aus einer RO-Perspektive ist insbesondere zu diesem Zeitpunkt geeignet, nicht nur wegen der Bedeutung von SOA, sondern auch, weil Zweifel über den Wert von SOA aufgekommen sind. Wir veranschaulichen unser RO-Modell, indem wir es auf einen simulierten Fall eines Unternehmens anwenden, das zu SOA migriert. Zudem entwickeln wir ein Software-Tool auf der Mathematica TM-Rechnerplattform, damit Praktiker unser innovatives Preismodell für Optionen leicht anwenden können, um den wahren Wert von SOA in ihren Geschäftskontexten zu bestimmen.
Ghosh et al. (Fri,) haben diese Frage untersucht.
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