Dieses Papier reflektiert den Prozess der Entwicklung eines Bachelor-Curriculums für Soziale Arbeit, das darauf abzielte, ein traditionell eurozentrisches Format in eine gemischte, indigenisierte Lernerfahrung umzuwandeln. Zwei Forscher arbeiteten zusammen, um herauszufinden, ob die Studierenden eine reichhaltigere Lernerfahrung hätten, wenn Indigenes Wissen (IWK) in die Vermittlung eines standardisierten Curriculums der Sozialen Arbeit einfließt. Ähnlich dem Allianzenmodell des „Kanien’kehaka Kaswenta (Two Row Wampum)“ (Sinclair et al., 2009, S. 237), zielte diese Curriculum-Entwicklung darauf ab, IWK und westliches Wissen respektvoll zu integrieren, um den Studierenden eine alternative, inklusive Bildungserfahrung zu bieten. Die Studierenden gaben qualitative Rückmeldungen zu dem Kurs, die indigene Werte wie Beziehungsfähigkeit, Gegenseitigkeit, Verantwortung und Respekt verkörperten. Dieses Papier ist eine Reflexion und eingehende Analyse der treibenden Kräfte, Inspiration und des Prozesses, den die indigene Autorin durchlief, um transformative, dekolonialisierte Bildungserfahrungen für die Studierenden neu zu gestalten.
STIRBYS et al. (Mittw.) haben diese Frage untersucht.