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In vielen Gesellschaften sind künstliche Gedächtnissysteme wesentliche Ressourcen zur Bewahrung von Informationen und zur Entwicklung von Wissen. Solche Systeme bedeuten, dass Informationen außerhalb des menschlichen Körpers durch grafische Zeichen auf materiellen Artefakten (Texten, Bildern) dokumentiert werden. Das Konzept der hybriden Geister weist auf die Art und Weise hin, wie menschliche kognitive und kommunikative Aktivitäten von zunehmend komplexen und leistungsfähigen symbolischen und materiellen kulturellen Werkzeugen abhängen und mit diesen integriert sind. Nutzer solcher Ressourcen müssen spezifische epistemische Praktiken und Literacy-Fähigkeiten entwickeln, die mit den Möglichkeiten ihrer Werkzeuge koordiniert sind. In dem vorliegenden Artikel werden einige der Wege diskutiert, wie kulturelle Werkzeuge und die Literacy-Fähigkeiten von Menschen gemeinsam entwickelt wurden. Es wird argumentiert, dass aktuelle externe Gedächtnissysteme leistungsstarke Verarbeitungsfähigkeiten und analytische Funktionen zu früheren Technologien hinzufügen. Dies impliziert, dass die Vorstellungen von Lernen und Literacy-Fähigkeiten einen Wandel erfahren, während sich Menschen an die Funktionen neuer digitaler Werkzeuge anpassen und diese neu konfigurieren.
Roger Säljö (Thu.) hat diese Frage untersucht.
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