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Die gängige Meinung besagt, dass junge Menschen in Großbritannien von der Politik entfremdet sind, wobei einige behaupten, dass dies eine breitere Legitimationskrise widerspiegelt, die durch Initiativen zur Steigerung der Bürgerbeteiligung angesprochen werden sollte. Dieser Artikel behandelt diese Bereiche und präsentiert sowohl Daten aus Panelbefragungen als auch aus Fokusgruppen von Erstwählern. Er kommt zu dem Schluss, dass, im Gegensatz zu den Ergebnissen vieler überwiegend quantitativer Studien zur politischen Teilnahme, junge Menschen an politischen Angelegenheiten interessiert sind und den demokratischen Prozess unterstützen. Sie empfinden jedoch ein Gefühl der Enttäuschung, nachdem sie zum ersten Mal gewählt haben, und sind kritisch gegenüber denjenigen, die in politische Machtpositionen gewählt wurden. Wenn sie eine Generation getrennt sind, liegt das weniger an Gleichgültigkeit, sondern mehr an ihrem engagierten Skeptizismus gegenüber der ‚formalen‘ Politik in Großbritannien.
Henn et al. (Sat,) untersuchten diese Frage.