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Zusammenfassung Dieser Artikel bewertet die aktuellen Lücken und beschreibt Chancen zur Verbesserung des Flood-Risiko-Managements (FRM) in Ghana, Westafrika. Ein partizipativer Mixed-Methods-Ansatz, der Fragebogen, Workshops, Interviews mit wichtigen Interessengruppen und eine systematische Literaturübersicht umfasste, wurde angewendet. Vorhandene Probleme, Diskurse, FRM-Praktiken und Möglichkeiten zur Verbesserung der Flutresilienz wurden identifiziert. Sie bildeten die Grundlage für die Skizzierung potenzieller Forschungsrichtungen zur Verfolgung dieser Herausforderungen. Die Ergebnisse zeigen, wie verschiedene Akteure FRM in Ghana wahrnehmen. Die befragten Interessengruppen haben unterschiedliche und sogar widersprüchliche Auffassungen über die Wirksamkeit von FRM, die in ihren vielfältigen Erzählungen verankert sind. Die Ergebnisse zeigen, dass das FRM in Ghana noch reaktiv und nicht präventiv ist und dass die Forschung im Bereich der quantitativen Gefahren- und Risikobewertung noch rudimentär ist. FRM-Politiken und Frühwarnsysteme für Überschwemmungen (FEWS) sind vorhanden, aber die Bemühungen sollten auf deren Umsetzung und Überwachung, die Untersuchung sozialer und technischer Kapazitätsaspekte sowie die Verbesserung der Mandate und der Koordination der Institutionen gerichtet werden. Darüber hinaus zeigen die Ergebnisse, dass FRM auf ein konstruktiveres Engagement der Bürger und Interessengruppen hinarbeitet. Politiken und Aktionspläne müssen jedoch eine inklusivere Beteiligung der Gemeinschaft bei Planung und Management berücksichtigen, um ihre Resilienz effektiv zu verbessern und nachhaltige Lösungen zu entwickeln.
Almoradie et al. (Wed,) untersuchten diese Frage.