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Die Begriffe Lebensmittelsicherheit und Ernährungssouveränität sind ursprünglich als separate Begriffe entstanden, um verschiedene Dinge zu beschreiben. Ersterer ist ein Konzept, das einen Zustand in Bezug auf den Zugang zu ausreichender Nahrung beschreibt, während letzterer ausdrücklich eine politische Agenda dafür darstellt, wie man unzureichenden Zugang zu Nahrung und Landrechten angehen kann. In den letzten zehn Jahren hat die kritische Literatur zu Lebensmittelstudien zunehmend darauf hingewiesen, dass diese Begriffe eher gegensätzlich zueinander sind als miteinander verbunden. Dieser Kommentar reflektiert das Aufkommen und die rationale Grundlage hinter diesem binären Begriff und argumentiert, dass der aktuelle gegensätzliche Rahmen innerhalb der Literatur in mehrfacher Hinsicht problematisch ist. Erstens haben Kritiker der Lebensmittelsicherheit eine rivalisierende normative Agenda in ein ursprünglich viel offeneres Konzept eingeführt. Zweitens sind die Gründe, aus denen diese normative Agenda der Lebensmittelsicherheit zugeordnet wird, in mehreren Punkten wackelig. Angesichts dieser Probleme argumentiert der Kommentar, dass die Gegenüberstellung von Lebensmittelsicherheit und Ernährungssouveränität als konkurrierende Begriffe in vielerlei Hinsicht verwirrender als hilfreich für den politischen Dialog über Fragen des Hungers und des globalen Ernährungssystems ist.
Jennifer A. Clapp (University of Waterloo) (Mittwoch) hat diese Frage untersucht.
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