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Zusammenfassung Italien und Griechenland wurden oft von ihren EU-Mitgliedstaaten für die übermäßige Durchlässigkeit ihrer Grenzen, ihre Unfähigkeit, irreguläre Migration zu stoppen, und ihre ineffizienten Asylsysteme kritisiert. Darüber hinaus haben die beiden Länder schwache interne Kontrollen, insbesondere in den Sektoren des Arbeitsmarktes, in denen Migranten üblicherweise beschäftigt sind, z. B. Landwirtschaft, Hausarbeit, Tourismus und Gastronomie. Dieser Artikel versucht, die grundsätzlich widersprüchlichen Politiken zu verstehen, die Griechenlands und Italiens Ansatz zur Migrationsverwaltung prägen. Der Artikel beginnt mit der Skizzierung der gemeinsamen Merkmale der italienischen und griechischen Einwanderungspolitik und schlägt eine Analyse der Einwanderungskontrollregime entlang zweier Dimensionen vor: ihres internen (innerhalb des Landes) oder externen (an der Grenze oder außerhalb der Grenze) Charakters und ihrer Zäunung (Stoppen) vs. Zugangskontrolle (Verhindern). Abschnitt 3 diskutiert kritisch die irregulären Migrationsströme in Griechenland, die umgesetzten Politiken zu ihrer Bekämpfung und deren widersprüchliche Ergebnisse. Abschnitt 4 überprüft die entsprechenden Politiken in Italien und beleuchtet deren Inkonsistenzen. Im abschließenden Abschnitt heben wir die möglichen Erklärungen für die fehlende Richtung dieser beiden Länder in der Einwanderungsverwaltung hervor und weisen auf den Gegensatz zwischen übermäßig regulierten Arbeitsmärkten, großen informellen Wirtschaften und strengen Grenzkontrollen hin, die jedoch lax und ineffektiv werden, sobald irreguläre Migranten oder Asylsuchende sich im Land befinden.
Ambrosini et al. (Sat,) untersuchten diese Frage.