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Beobachter der Wirtschaftspolitik in Entwicklungsländern legen oft nahe, dass Konsens und Kohäsion innerhalb technokratischer Politikeliten die Umsetzung und Konsolidierung von Reformen erleichtern, haben diese Begriffe jedoch nicht klar definiert oder deren Beziehung zueinander erläutert. Ebenso argumentieren politische Soziologen, dass soziale Netzwerke für die Kohäsion der Eliten verantwortlich sind, haben jedoch die relevanten strukturellen Eigenschaften dieser Netzwerke nicht ausreichend spezifiziert. Dieser Artikel argumentiert, dass strukturelle Netzwerk-Kohäsion die Bildung von Elite-Konsens erleichtert, indem sie Kooperation ermöglicht, während fragmentierte Netzwerke den Wettbewerb zwischen Fraktionen und damit Konflikt fördern. Ich stütze diese Hypothese empirisch, indem ich zwei Fälle untersuche, in denen der Konsens der Eliten durch Finanzkrisen stark herausgefordert wurde: Mexiko und Argentinien. Die mexikanischen Politikeliten hielten den Konsens während der Krise aufrecht, während Konflikte die argentinische Elite plagen. Ebenso ist die mexikanische technokratische Elite hoch kohäsiv, während die argentinische Elite fragmentiert und fraktioniert ist. Ich dokumentiere diese Hypothese mit einem Mixed-Methods-Ansatz, der eine Analyse der Elitennetzwerke in eine vergleichende Analyse der Politikerstellungsprozesse einbettet, gestützt auf umfangreiche Feldforschung in beiden Ländern.
Tod Van Gunten (Thu,) hat diese Frage untersucht.