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Aktuelle Forschungen, die die Folgen von Stigmatisierung gegenüber Menschen mit psychischen Erkrankungen bewerten, sind nicht differenziert genug, um die kritische Unterscheidung zwischen Stigmatisierung als negativen Einstellungen und Diskriminierung als schädlichen Verhaltensweisen, die den Zugang zu Dienstleistungen, Beschäftigung und sozialer Teilhabe einschränken, zu betonen. Das Verständnis dieser Unterschiede ist entscheidend für die Entwicklung gezielter, evidenzbasierter universeller, gezielter und indikationsbasierter Interventionen zur Verbesserung der Lebensqualität und des Wohlbefindens. Diese Überprüfung bewertet die Beweise für die Folgen von Stigmatisierung gegenüber Menschen mit psychischen Erkrankungen. Mithilfe der PRISMA-Richtlinien haben wir 448 Studien (294 quantitativer, 154 qualitativer) analysiert, die die negativen Ergebnisse von Stigmatisierung untersuchen. Die Ergebnisse wurden in gesundheitliche, dienstleistungsbezogene, psychosoziale, wirtschaftliche und strukturelle Auswirkungen kategorisiert. Obwohl Stigmatisierung konsequent mit nachteiligen Ergebnissen in verschiedenen Lebensbereichen assoziiert ist, bleiben die Beweise für einen kausalen Zusammenhang zwischen negativen Einstellungen und schlechteren Ergebnissen für Menschen mit psychischen Störungen begrenzt. Darüber hinaus gibt es eine auffällige Knappheit an Forschung aus einkommensschwachen und mittleren Ländern, mit erheblichen regionalen Lücken, und Studien, die strukturelle Stigmatisierung, die in gesellschaftlichen Institutionen verankert ist, ansprechen, sind besonders selten. Bemühungen zur Bekämpfung von Stigmatisierung müssen zwischen Einstellungen und Verhaltensweisen unterscheiden und sich darauf konzentrieren, Diskriminierung zu reduzieren und gleichzeitig das öffentliche Wissen über psychische Gesundheit und den Zugang zu effektiven Interventionen zu verbessern. Die Bewältigung dieser Herausforderungen erfordert einen umfassenden, evidenzinformierten Ansatz zur Verbesserung der Ergebnisse im Bereich der psychischen Gesundheit für alle.
Kågström et al. (Do,) haben diese Frage untersucht.