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Jugendliche aus nicht-dominanten rassischen und sprachlichen Hintergründen haben oft einen eingeschränkten Zugang zu schulischen Wissenschaftslernmöglichkeiten. Nachmittagsprogramme können Lernumgebungen bieten, in denen sie ihr Wissen über Wissenschaft verbessern und positive wissenschaftliche Identitäten aufbauen. Vor diesem Hintergrund entwirft und bietet unser Forschungsteam ein gemeindebasiertes Nachmittagsprogramm an, das umgesiedelte burmesische Flüchtlingsjugendliche in das Lernen von Wissenschaft, Technologie, Ingenieurwesen und Mathematik (STEM) einbezieht. In diesem Artikel versuchen die Autoren zu verstehen, wie Flüchtlingsjugendliche ihre Wissensbestände nutzen und welche Identitäten im Programm in den Vordergrund traten. Die Autoren passen in ihrer Forschung eine mikroethnografische Perspektive an und überprüfen Videoaufzeichnungen des Engagements der Teilnehmer durch multimodale Diskursanalyse. Ihre Analyse legt nahe, dass die Jugendlichen kreative Wege fanden, um am wissenschaftlichen Diskurs teilzunehmen, wie (1) das Mischen von Scherzen und Lachen mit wissenschaftlichem Diskurs, um ihre Identitäten miteinander und mit einem ansonsten einschüchternden Diskurs auszuhandeln, (2) die Nutzung ortsgebundener ethnischer Praktiken und Kenntnisse zur Teilnahme an wissenschaftlichen Diskursen und (3) das Koordinieren von Redebeiträgen und das Reagieren auf die Ideen anderer, was die Lernumgebung für alle sicher und einladend macht. Die Autoren diskutieren Erkenntnisse, die unser Verständnis von Identitäten von Flüchtlingsjugendlichen potenziell erweitern und unsere Unterstützung für ihr Wissenschaftslernen transformieren können.
Ryu et al. (Wed,) haben diese Frage untersucht.