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Sozialwissenschaftler haben sugeriert, dass die Landschaft, in der eine Person lebt, ein wesentlicher Faktor für ihr Selbstbild und das Bild, das sie der Gesellschaft präsentiert, ist. Man sollte daher in der Lage sein, verschiedene sozioökonomische Gruppen anhand der Wohnlandschaften zu identifizieren. Dies wurde oft getan, um Einkommens- und ethnische Gebiete zu differenzieren; jedoch können auch weit weniger offensichtliche soziale Unterschiede in den Wahl der Wohnlandschaften Ausdruck finden. Dieses Papier präsentiert Beweise dafür, dass subtile Variationen im Landschaftsgeschmack von zwei Gruppen mit nahezu identischem, hohem sozioökonomischen Status signifikante Indikatoren für Gruppenidentität sind. Darüber hinaus entspricht die Grenze der sozialen Netzwerke zwischen den beiden Gruppen eng der Grenze zwischen den Landschaften. Eine Bestandsaufnahme der äußeren Wohnlandschaften aller 1.139 Häuser im Bedford Village, dem Studiengebiet, wurde im Juni, Juli und August 1971 durchgeführt. Die hauptsächlichen Forschungsmethoden waren die Beobachtung der Landschaften, die Untersuchung der Mitgliederlisten sozialer Organisationen und informelle Gespräche mit Mitgliedern der sozialen Gruppen. Gespräche mit Immobilienmaklern erwiesen sich als besonders wertvoll.
James Duncan (Sun,) untersuchte diese Frage.