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Abstract Ziel: Während die meisten Menschen, die Widrigkeiten erleben, sich erholen, gibt es eine wachsende Anzahl von Beweisen, die zeigen, dass die Auswirkungen langfristig sein können und mit der Zeit sogar schwerwiegend werden können. Es wurden Zusammenhänge zwischen traumatischem Stress, psychischen Störungen und Störungen in der Verhaltens- und Emotionsregulation festgestellt, die im Kontext das Risiko für Straffälligkeit erhöhen können. Trotz der zunehmenden Evidenz zu den kriminogenen Auswirkungen von Widrigkeiten haben nur wenige Studien die traumatischen Folgen von paramilitärisch bedingten Widrigkeiten im Kontext des nachkonfliktlichen Nordirland untersucht. Methoden: In Anlehnung an die DSM-V PTSD-Diagnosekriterien war das Ziel dieser Studie, die latente Auswirkung von Widrigkeiten und latentem Trauma bei jugendlichen Straftätern zu untersuchen und potenzielle kriminogene Effekte der Exposition gegenüber paramilitärischen Widrigkeiten zu identifizieren. Ergebnisse und Schlussfolgerungen: Diese Studie ergab, dass die jungen Männer in der Stichprobe angaben, signifikante Widrigkeiten erlebt zu haben, einschließlich gewalttätiger Victimisierung. Die Exposition gegenüber paramilitärischen Widrigkeiten begann häufig in der frühen Adolescenz. Die Teilnehmer beschrieben Symptome, die mit klinisch diagnostizierbaren Störungen wie posttraumatischer Belastungsstörung übereinstimmten. Trotz dessen scheint es an Trauma-Screening und -Bewertung zu mangeln, und es gibt nur wenige Unterstützungsangebote, von denen die Opfer profitieren könnten. In Abwesenheit geeigneter und evidenzbasierter Unterstützungen scheinen viele junge Männer andere (und maladaptive) Wege zu finden, um damit umzugehen. Dies verschärft das Risiko einer Interaktion mit dem Justizsystem und könnte sogar zu einer Verschlechterung der breiteren psychosozialen Ergebnisse beitragen. Die Auswirkungen auf die Praxis werden diskutiert.
Walsh et al. (Fr,) haben diese Frage untersucht.
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