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Essenzielle Hypertonie vermittelt ein erhöhtes Risiko für kardiovaskuläre Morbidität und Mortalität. Der häufige Befund eines autonomen Ungleichgewichts bei diesen Patienten trägt nicht nur zur Ätiologie der Hypertonie selbst bei, sondern auch zum kardiologischen Risiko und den daraus resultierenden negativen Folgen. Ein hoher sympathischer Ton ist insbesondere verantwortlich für viele der metabolischen, hämodynamischen, trophischen und rheologischen Anomalien, die bei Patienten mit hohem Blutdruck auftreten. Methoden zur Klärung der jeweiligen Bedeutung von Prerezeptor- versus Rezeptoranomalien für die Ätiologie der Insulinresistenz sind erforderlich. Die Ergebnisse großer klinischer Studien zur Hypertonie, die das Ausmaß des kardioprotektiven Effekts neuerer Medikamente untersuchen, die neutral oder vorteilhaft für die Vielzahl zugrunde liegender Anomalien sind, sind noch einige Jahre entfernt. In der Zwischenzeit ist die Anwendung von antihypertensiven Medikamenten, die die sympathische Überaktivität reduzieren und metabolisch vorteilhaft sind, eine vernünftige klinische Alternative bei hypertensiven Patienten mit dem metabolischen Syndrom oder mit Anzeichen eines autonomen Ungleichgewichts.
Robert H. Brook (Do,) hat diese Frage untersucht.